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Zentrum der Macht

Salzburger Residenz © Residenzgalerie Salzburg,

Aufnahmen: Oskar Anrather u. Roswitha Juffinger

Die Salzburger Residenz 1668 – 1803

 

18. November 2011 – 05. Februar 2012


Vom Barock bis zum Klassizismus war Salzburg als selbständiger, von Erzbischöfen regierter Staat in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht von Bedeutung.
Zentrum der weltlichen Macht im Zeitraum 1668 (Regierungsantritt von Max Gandolph Kuenburg) bis 1803 (Abdankung Hieronymus Colloredos und Verlust der Selbstständigkeit) war die Salzburger Residenz.

Eine umfassende Darstellung der Bau-, Kunst- und Kulturgeschichte der Salzburger Residenz wurde bislang nur 1914, d.h., noch zur Zeit der Nutzung der Residenz durch Mitglieder des habsburgischen Kaiserhauses als Repräsentations- und Wohnbau, von Hans Tietze und Franz Martin veröffentlicht.
Aus dem Bewusstsein der Salzburger Bevölkerung und der Besucher der Stadt ist die herausragende Funktion des bedeutendsten Profanbaus der Stadt Salzburg als Schaltzentrale erzbischöflicher Macht wegen der Aufteilung des Gebäudekomplexes nach 1918 und dessen Nutzung durch verschiedenste Institutionen verschwunden.

Erstmals seit fast 100 Jahren wird die Entwicklung der Salzburger Residenz im Zeitraum 1668 – 1803, von der Baugeschichte, der Ausstattung und dem Wandel des ikonographischen Programms bis zu den Rekonstruktionen der erzbischöflichen Gemäldesammlung und der Kunstkammer, anschaulich dargestellt und in einer ins Detail gehenden Publikation veröffentlicht.

Kuratorin der Ausstellung: Roswitha Juffinger, Residenzgalerie Salzburg

Autorinnen und Autoren der Publikation: Christoph Brandhuber, Stephan Bstieler, Roswitha Juffinger, Johannes Ramharter, P. Oliver Ruggenthaler OFM, Walter Schlegel, Imma Walderdorff

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