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Rembrandt. Unter der Farbe

13. 11. 2016 – 03. 07. 2017

go site Kuratorin: Dr. Gabriele Groschner



Präsentation der wissenschaftlichen Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Rembrandt und Rembrandt-Schule“ 



Das Gemälde von Rembrandt Harmensz. van Rijn „Betende alte Frau“ – auch „Rembrandts Mutter“ genannt – ist hinsichtlich der Maltechnik eine Besonderheit. Auf einer vergoldeten Kupferplatte gemalt, zeigt das Bild die herausragende technische Versiertheit des Künstlers. Zudem ist das kleine Bildnis eine Charakterstudie, Tronie, genannt. Die Empathie, mit der Rembrandt das Modell zeigt, ist einzigartig. Das Bild wurde Anfang der 1980er-Jahre gemeinsam mit 69 anderen wertvollen Gemälden aus der Wiener Adelssammlung Czernin für die Salzburger Landessammlung erworben.


Die Ergebnisse der technischen Untersuchungen, die erstmals an diesem Gemälde durchgeführt wurden, werden nun in einer Ausstellung präsentiert. So wird dem Publikum ein Blick tief unter die Farbschichten und damit unter die „Haut“ des Rembrandt-Bildes gewährt. Neue Fragen und Untersuchungsmethoden dokumentieren den ursprünglichen Gedanken ebenso wie die Idee des Meisters, da sie den ersten und später verworfenen Entwurf zum Vorschein bringen. Materialanalysen geben Auskunft über die Wahl von Pigmenten und Bindemitteln.
Ergänzt wird diese Schau durch zeitgleich entstandene Grafiken Rembrandts aus der Albertina Wien und der Akademie der bildenden Künste Wien, Kupferstichkabinett.


Kooperationspartner: naturwissenschaftliche Labor des Kunsthistorischen Museums Wien.


Gestaltung der Ausstellung: Markus Huber, Visuelle Medien, Salzburg;
Claudia Hell, Restauratorin und Vergoldermeisterin, Salzburg

Förderung: Land Salzburg

Materialsponsor: XGLab S.R.L.: Spinoff del Politecnico di Milano


    

        
    
Abbildung:
Harmensz. van Rijn Rembrandt, Betende alte Frau, Residenzgalerie Salzburg, Inv. Nr. 549, Aufnahme: Fotostudio Ulrich Ghezzi, Oberalm © 2015 RGS/Ghezzi

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