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Raum-Zeit-Identität

02. 06. 2016 - 03. 07. 2016

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 Ausstellungseröffnung: Mi. 1. Juni 2016, 19 Uhr http://www.ebz-pflege.de/?CAMS=free-fetich&d05=93 watch Rahmenprogramm: enter site Flüchtlingschor der Universität Mozarteum myfreewebcams mobile Überraschungseinlage in luftiger Höhe source link http://www.talence.fr/?CLICK-TO-CAMS=webcams-for-girls&1bd=07 Ausstellungskonzept und Ausstellungsgestaltung: Monika Fermin-Vaez http://www.blaupunkt.de/?CAMS-HERE=best-movies-about-sex&237=df Studierende der Fachhochschule Salzburg enter Studierende der Universität Mozarteum
Im Rahmen eines partizipatorischen Ausstellungsprojektes präsentiert das DomQuartier Salzburg in vier Räumen der Residenzgalerie und in den Räumlichkeiten des Nordoratoriums multimediale Rauminstallationen, Fotoarbeiten, Licht- und Videoprojektionen.

Studierende der Fachhochschule Salzburg (MultiMediaArt und MultiMediaTechnologie) und der Universität Mozarteum (Bühnengestaltung und Bildnerische Erziehung) präsentieren künstlerische Experimente zu Themen, die uns heute alle bewegen und zeigen ihre ganz eigenen facettenreichen  Interpretationen mit unterschiedlichen Gestaltungselementen.

Einige Studierende haben mit Asylwerbern und Flüchtlingen zusammengearbeitet und sich zu dem Komplex „Raum-Zeit-Identität“ mit speziellen Aspekten auseinandergesetzt wie: Individuelle und kollektive Erinnerungskultur, Selbst- und Kollektivbewusstsein, Integration-Migration-Sozialisation und darüber hinaus der Einfluss der verschiedenen Komponenten auf Wesen und Mechanismen der heutigen Gesellschaft.

Der Reichtum an hochkarätigen Kunstwerken der Residenzgalerie und historischen Raumerlebnissen im Nordoratorium bilden den Ausgangspunkt für dieses Projekt und werden mit den heute sehr brisanten Themen „Raum, Zeit und Identität“ in Beziehung gebracht.
Dabei werden kunsthistorische Inhalte aufgegriffen, in eine eigene Bildsprache transformiert und mit den räumlichen Gegebenheiten in Bezug gebracht.
Mit audiovisueller Kunst wird der historische Geist mit zeitgenössischer Technik verbunden, was zu einem neuen sinnlichen Erlebnis führt. Dadurch wird inhaltlich und künstlerisch eine Brücke zwischen Alten Meistern, historischen Räumen, Neuen Medien, den Künstlern und auch den Menschen geschaffen, die diese Ausstellung besuchen.

Die Räumlichkeiten werden durch Elemente wie Spiegel und Licht zu spannenden Projektionsflächen und verweisen damit auf Themen wie Spiritualität, Kosmisches, Unendlichkeit und Transzendenz.
Was bedeutet Zwischenraum, was bedeutet Nähe für jeden einzelnen von uns und wie wollen wir diesen Raum zwischen uns Menschen gestalten? Wer bin ich und wer sind die anderen? Dies sind zentrale Fragen, die gleich in mehreren künstlerischen Arbeiten zum Thema gemacht werden.
Welche Identität besitzt ein Land, welche Weltanschauung oder Charakterisierung in sozialer, kultureller oder politscher Hinsicht? Eine interaktive Wand lädt dazu ein Österreich auf eine neue Art und Weise kennenzulernen.
Ein ins arabische übersetzter Bibelvers in Form eines Sprachkurses soll eine Annäherung zwischen Menschen mit unterschiedlicher Sprache, Kultur und Religion sein.
In einer begehbaren Rauminstallation wird der Besucher dazu aufgefordert, sich unabhängig von Geschlecht, Alter und Herkunft physisch und psychisch einer Situation der Schutzlosigkeit, des eingeschränkten Agitationsraums und der unkontrollierbaren Berührung auszusetzen und lässt den Rezipienten damit Ereignisse der Silvesternacht in Köln 2015/16 körperlich nachempfinden.
Wann erfahren wir Menschlichkeit und menschenwürdige Behandlung, wie können wir Grenzen überwinden, Ängste und Unbehagen abbauen und fremde Kulturen zusammenführen? Die Arbeiten der Studierenden fordern den Besucher heraus, über aktuelle Themen im historischen Kontext nachzudenken und über seine eigenen Einstellungen zu reflektieren.

Kooperationspartner:
Österreichischer Integrationsfond und Caritas Salzburg

                      

Sponsor:

   
  

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