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Geheimnisse der Malerei



Wie die Bilder gemacht wurden

 

follow 8.6. - 19.11.2018

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click here Der schöpferische Akt beginnt mit der Auswahl des Werkstoffes. Die Sinnlichkeit des Materials und die Spuren des Werkzeugs sind Bestandteil des künstlerischen Ausdrucks. source url  Die Ausstellung rückt die künstlerische Praxis der Alten Meister ins Blickfeld: „Vor dem Bedeuten kommt das Machen“ und damit die Wahl des Bildträgers, das Zubereiten der Grundierung, das Anreiben der Farben und bisweilen die Verwendung optischer Hilfsgeräte. see Keine systematische oder umfassende Auseinandersetzung mit Maltechnik wird in dieser didaktischen Schau angestrebt, sondern die Betrachtung der wichtigsten Arbeitsweisen der Künstler des 16- bis 19. Jahrhunderts an ausgewählten Gemälden aus dem Bestand der Salzburger Landessammlung in der Residenzgalerie Salzburg.
In einzelnen Stationen werden vorgestellt:

– gebräuchliche und besondere Bildträger wie Kupfer und Schiefer
– unterschiedliche Malwerkzeuge und besondere Pinsel
– ein prächtiges Spektrum von Farben in ihrem Rohzustand als Mineral, Pflanze mit dem daraus gewonnenen Farbstaub = Pigment

Das Publikum erhält einen speziellen Schlüssel für die Begegnung mit Malerei:

Es kann besonders bemerkenswerte „Werkspuren“ mit freiem Auge verfolgen und mittels fotografischer Detailaufnahmen überprüfen.
 Ebenso die „Handschrift des Künstlers“ und dessen eigenhändige Korrekturen, genannt „Reuespuren/Pentimenti“.

„Aufgrund eigener Erfahrungen als Maler weiß ich, dass eine künstlerische Arbeit von der gewählten Methode (Material, Werkzeug, Technik, Verfahren) ganz unmittelbar und mit weit reichenden Konsequenzen beeinflusst wird.“ David Hockney

Kooperation der Residenzgalerie Salzburg mit Pigmentmühle Teisendorf

 

Kuratorin: Dr. Erika Oehring

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog!

 

Pigmente (c) U. Ghezzi, 2017

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