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Menschenbilder - Götterwelten

The Worlds of Gods and Men

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30. 07. 2016 - 16. 10. 2016


Die Sammlung LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, die Residenzgalerie Salzburg und die Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste Wien präsentieren in dieser einzigartigen Sonderschau Meisterwerke aus über 300 Jahren klassischer europäischer Malerei und Skulptur, die sich dem schönsten Thema der Bildenden Kunst widmen: der Darstellung des Menschen- und Götterbildes.

 MENSCH UND GOTT IN DER CHRISTLICHEN DARSTELLUNGSWELT
Ganz vom christlichen Glauben und seiner Auslegung getragen und zu dessen Verbreitung wie auch zur Andacht entstanden jene Gemälde, mit denen die Ausstellung in der Residenzgalerie Salzburg beginnt:
Vom majestätischen Bild des auferstandenen Christus auf seinem Sarkophag sitzend von Marco Palmezzano bis zur Expressivität und Dynamik von Peter Paul Rubens’ Beweinung Christi.

DER ANTIKE MYTHOS
Der Mittelteil der Ausstellung bringt eine Explosion des Themas des antiken Mythos in den großformatigen Gemälden von Rubens, wie Boreas entführt Oreithya aus der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste in Wien, die Auffindung des Erichthoniusknaben der Fürstlichen Sammlungen oder der Ganymed der Fürstlich Schwarzenberg’schen Kunststiftung in Vaduz.

MENSCHENBILDER
Den dritten Abschnitt der Ausstellung umfasst eine Reihe von Gemälden, die sich mit der Porträtmalerei vom 16. bis zum 19. Jahrhundert auseinandersetzt. Hier beginnt die Auswahl mit Ikonen der Fürstlichen Sammlungen, wie dem Porträtpaar von Bernhard Strigel, setzt sich mit Quentin Massys’ Genreporträt Die Steuereintreiber fort, um mit Beispielen des flämischen und des niederländischen Porträts von Rubens und Van Dyck (Porträt des Jan Vermoelen, Porträt der Clara Serena Rubens, Porträt der Maria de Tassis) einen ersten Höhepunkt zu erreichen.

Den Abschluss der Schau bildet ein Feuerwerk der Biedermeiermalerei, zu gleichen Teilen in den Fürstlichen Sammlungen, der Residenzgalerie Salzburg und der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste in Wien beheimatet.
Werke von Ferdinand Georg Waldmüller, Franz Eybl und Friedrich Amerling sind hier zu sehen.

SKULPTUR UND PLASTIK der Fürstlich liechtensteinischen Sammlungen im Nordoratorium
Das Nordoratorium des Salzburger Doms bildet mit seinen weiten und hellen Räumen den idealen Rahmen für die Präsentation einer konzisen Auswahl von Skulpturen und Plastiken der Renaissance und des Barock.
Das Spektrum reicht vom strahlend vergoldeten Heiligen Sebastian von Mantegna über die Raptusgruppen nach Giambolognas Entwürfen bis zum monumentalen Bronzeguss nach Michelangelos Bacchus.
Das Bild des Menschen als Fratze nach Berninis Anima Dannata sowie die fast idealen Büsten von Guidis Maria Annunciata und des ebenso monumentalen Papstes Alexander VIII. Ottoboni runden das Bild ab. In den Sälen des Oratoriums, dominiert vom nüchternen Schwarz-Weiss des frühbarocken Stucks, können sich die kostbaren Materialien dieser Bildwerke – Bronze in unterschiedlichsten Oberflächen und Patinierungen, Elfenbein, Blei und Marmor – zu einzigartiger Wirkung entfalten.

PARTNER UND SPONSOREN

Möglich wird diese hochkarätige Ausstellung durch die Idee und die Einladung der Residenzgalerie Salzburg, das Entgegenkommen des DomQuartier Salzburg und durch die großzügigen Leihgaben der Partner in den Private Art Collections
(Residenzgalerie Salzburg, Akademie der bildenden Künste Wien. Gemäldegalerie, Fürstlich Schwarzenberg’sche Kunststiftung, Vaduz). Gesponsert wird die Ausstellung in der Residenzgalerie von der LGT, der internationalen Private Banking und Asset Management Gruppe des Fürstenhauses von Liechtenstein, die in Österreich mit Niederlassungen in Salzburg und Wien vertreten ist.
Die Ausstellung im Nordoratorium wird vom Land Salzburg unterstützt.



Abb.: Füger Heinrich Friedrich (1758 - 1818), Erschaffung des Menschen durch Prometheus, 1790, LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna, Inv. Nr. GE 1362

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