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Movements

Alte Meister im Kontext mit neuen Medien

Videoimprovisationen aus dem Kunstlabor

 

29. 11. 2014 – 01. 02. 2015


Im Studioraum der Residenzgalerie

Idee & Konzept: Monika Fermin-Vaez

1. Kreative filmische Neuinterpretationen
Die Kunstvermittlung der Residenzgalerie hat in den letzten Jahren viele innovative Medienprojekte mit unterschiedlichen Partnern realisiert. Entstanden sind kreative filmische Neuinterpretationen, die moderne Sichtweisen junger Menschen zeigen. Durch die filmische Auseinandersetzung mit den Kunstwerken wird eine Verbindung zur heutigen visuellen Kultur geschaffen, die für Besucher ungewöhnliche Blickwinkel auf Kunst ermöglicht.
Die filmischen Resultate werden im neuen Studio-Raum der Galerie in Form einer Medien-Installation mit 18 Retro-Monitoren präsentiert, um das Wechselspiel Alte Meister – Neue Medien hervor zu heben.
Technische Umsetzung: Markus Huber und Michael Kugler
Kooperationspartner: Pädagogische Hochschule Salzburg, Literaturhaus Salzburg, Tourismusschule Bad Hofgastein, Musisches Gymnasium, Art ORG St. Ursula, Modeschule Hallein, Universität Mozarteum Salzburg, Privatgymnasium Herz Jesu Missionare, Institut für Medienbildung

2. KEYFRAMES - Neues Computerspiel zu Bildern der Residenzgalerie Salzburg
Jeder Besucher hat die Möglichkeit interaktiv auf einer großflächigen Leinwand ein Computerspiel zu bedienen. Das Ziel des Spiels besteht darin, goldene Schlüssel, versteckt in Gemälden, zu finden. Hierbei ist die Kreativität und Experimentierfreudigkeit der Spielerinnen und Spieler gefragt. Durch die Veränderung der Bildelemente wird das ursprüngliche Kunstwerk optisch zerlegt, neu strukturiert und somit neu entdeckt.
Entwicklung des Spiels: Markus Huber

3. Animationsfilme zu 2 Gemälden der Residenzgalerie Salzburg:

Emanuel de Witte: Innenansicht der Nieuwe Kerk in Delft
Jan Weenix der Jüngere: Der Verlorene Sohn
Die künstlerische Herausforderung der Malerei ist es, den dreidimensionalen Raum, so wie wir ihn optisch wahrnehmen, perspektivisch korrekt im Zweidimensionalen darzustellen. Heute erstellen 3D-Computerprogramme in ähnlicher Weise eine realistische Welt im Virtuellen.
Zwei Computeranimationen in der Ausstellung zeigen jeweils einen speziellen Blick auf die Welt: einerseits Spiegelsymmetrie und Zentralperspektive, die die Idee der barocken Ordnung repräsentieren, und andererseits kaleidoskopartige Raumfolgen mit ständig wechselnden Durchblicken, die Spannungsmomente der Unordnung und des Unvorhersehbarem erwecken.
Künstlerische Gestaltung der Animationsfilme: Markus Huber

Didaktische Baustelle Museum: Vielfalt des Lernens, Erfahren, Erlebens, Erkennens
Die Begeisterung Alte Meister zu vermitteln ist ein großes Anliegen der Kunstvermittlung der Residenzgalerie Salzburg. Durch kreative Medienprojekte, die sich auf die Artefakte im Museum beziehen, werden Gestaltungs-, Medien- und ästhetische Kompetenzen ausgebildet und gefördert. Bildung im Museum ist eine Vermittlung zwischen dem >Ich< und der >Welt<, in der Thematisierung und Erfahrung der sinnlich-gegenständlichen Dimension der Wirklichkeit, der Kunst und Kultur ermöglicht wird.
Das Museum soll ein Erfahrungslabor und eine Experimentierwerkstatt im Umgang mit der visuellen Welt sein, neue Rezeptionsmöglichkeiten fördern und zugleich helfen, visuelle Sprache und Codes unterschiedlicher Jahrhunderte zu entschlüsseln und in unser Leben zu integrieren. 


 

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