Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun prägte in den knappen 14 Jahren seiner Regierungszeit (1654 – 1668) das barocke Bild der Stadt Salzburg.
Zu seinen bedeutenden Baumaßnahmen zählen die Errichtung der Dombögen sowie der Platzgestaltungen von Residenzplatz / Errichtung des Residenzbrunnens, und des Domplatzes / Bau seiner Gemäldegalerie – heute „Lange Galerie“ der Erzabtei St. Peter – in der Bel Etage dieses Traktes.
Guidobald Thun schuf somit jenen Rundgang, der durch LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer im Rahmen des von Dr. Dieter Bogner 2006 ausgearbeiteten Salzburger Museumsleitplanes wieder für Besucher der Salzburger Residenz zugänglich gemacht werden soll: ein Rundgang um den Domplatz – mit neuen prachtvollen Aussichtspunkten auf die Stadt und die Stadtberge und neuen überraschenden Einblicken in die Raumabfolge eines Repräsentationsbaus des Barock.