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Französischer Barock

Flora

girl and guy sex Bildinformation:

here Flora

source url 30er Jahre des 17. Jh.s
Öl/Leinwand, 89,4 x 76,5 cm

follow url Inv. Nr.387

jeux porno francais Künstler:

VIGNON Claude

1593 Tour - 1670 Paris

source url VIGNON Claude
1593 geboren, lernte der Meister bei Jacob Bunel (1558-1614), möglicherweise auch bei Georges Lallemands (?-um 1640), zwei Künstler der zweiten Schule von Fontainebleau. Die Erziehung im spätmanieristischen Stil kommt bei Figurendarstellungen oder Schilderungen stofflicher Qualitäten immer wieder zum Tragen. Ungefähr ab 1616 weilte Vignon in Rom. Hier gerät der Meister unter den künstlerischen Einfluss Caravaggios (1573-1610) und seiner Nachfolge. Charakteristisch für diesen Künstlerkreis ist eine intensive Helldunkelmalerei und ein ungeschminkter, greller Realismus der Einzelheiten, den Vignon bei zahlreichen Bildern mit manieristischen Farbklängen kombiniert. 1624 nach Paris zurückgekehrt, wurde der Maler von französischen Zeitgenossen sehr geschätzt. Vor allem am Pariser Hof, gefördert durch König Ludwig XIII., seinem Bruder Gaston von Orléans und Richelieu, Kardinal und erstem Minister des Königs, sowie in kirchlichen Kreisen fand der Künstler großen Anklang. Eine Fülle von Bestellungen bescherte ihm ein arbeitsreiches und einigermaßen komfortables Leben. Hochbetagt starb Vignon 1670 in Paris.

 

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Als Personifikation des Frühlings ist Flora Synonym für Jugend, Lebensgenuss, Überfluss, Reichtum und Fruchtbarkeit. Leidenschaftlich wurde jährlich ihr Fest - die Floralia - Ende April, Anfang Mai im antiken Rom gefeiert. Mannigfaltig, bisweilen sehr delikat waren die Vergnügungen, die von einer Hasen- und Ziegenhetze, über die Aufführung von Mimen, bis hin zu Entblößung der Tänzerinnen auf der Bühne reichten. Claude Vignon präsentiert die altrömische Göttin als dekoratives Schaustück in kultivierter, vornehmer Sinnlichkeit. Gerahmt von zwei herabhängenden Obst- und Blumenfestons mit reifen Früch- ten und geöffneten, edlen Blüten sowie am Haupte bekränzt, blickt Flora mit makelloser Jugendlichkeit dem Betrachter entgegen. Von ruhiger, schlichter Eleganz und vornehmem Habitus, zierlich und höfisch in ihrem Ausdruck, aber kein realistisches Porträt, so entspricht Flora dem Geschmack des Publikums im 17. Jh. Die Lilie in der Rechten galt bei den Griechen auch als Symbol des Schönen und der Liebe, die brennende Fackel als Sinnbild der Zeit, die das Werden und Vergehen vereint. Ursprünglich war das Gemälde oval gefasst, die Flora nicht zentral angeordnet, sondern etwas aus der Mitte nach links gerückt, was der dynamischen, barocken Auffassung besser entspricht.

 

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Gabriele Groschner, Thomas Habersatter, Erika Mayr-Oehring (Hrsg.): Meisterwerke. Residenzgalerie Salzburg. Salzburg 2001, S. 88

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